Die sieben Todsünden der EU

8. Mai 2006, 12:12
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Das große Friedensprojekt EU ist nur noch Fassade, finden Helmut Weixler und Michel Reimon in ihrem Buch. Und das Ziel einer nachhaltigen wirtschaftlichen Entwicklung zum Wohle der ganzen Bevölkerung wurde ersetzt durch kurzfristiges ökonomisches Wachstum um jeden Preis.

Aber Europa ist mit 450 Millionen KonsumentInnen der größte Markt der Welt. Es ist kein hilfloser Spielball der Globalisierung, sondern könnte sie positiv gestalten. Gemeinsam mit Verbündeten ließe sich die internationale Abwärtsspirale bei Steuer-, Sozial-, und Umweltstandards ebenso stoppen wie die Abwanderung von Arbeitsplätzen und die Steuerflucht von Konzernen.

Anhand konkreter Beispiele zeigen Helmut Weixler, Pressesprecher der EU-Grünen und Michel Reimon, Ex-Attac und ehemaliger Pressesprecher der burgenländischen Grünen, die Konstruktionsmängel und Fehlentwicklungen der EU auf.

"Die sieben Todsünden der EU. Vom Ausverkauf einer großen Idee" von Helmut Weixler und Michel Reimon. Ueberreuter, 2006
192 Seiten
ISBN: 3-8000-7146-0
Euro 19,95
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