Auch SchauspielerInnen wollen an Film-Downloads verdienen

26. Mai 2006, 10:30
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Verhandlungen zwischen Gewerkschaft und Filmstudios sollen eine fixe Regelung bringen

Neue Verkaufswege fordern auch neue Lösungen, wenn es um die Aufteilung der damit erzielten Einnahmen geht. So zumindest sehen es die US-Schauspielergewerkschaften "American Federation of Television and Radio Artists" (AFTRA) und die "Screen Actors Guild".

Unklarheiten

Denn für den zunehmenden Verkauf von Filmen und Serien über das Internet gebe es derzeit noch keine ausreichenden Regelungen. Strittig ist dabei vor allem die Höhe der Beteiligung der SchauspielerInnen an dieser Form der "Zweitverwertung".

Argumente

Während die Studios ein Angebot vorgelegt haben, dass weitgehend der Beteiligung der SchauspielerInnen am Vertrieb von Videokassetten entspricht, ist dies den Gewerkschaften eindeutig nicht genug. Schließlich würden beim Online-Verkauf jede Menge Kosten (z.B. Produktion, Material, Lieferung) die bei klassischen Vertriebswegen einzubeziehen sind, gar nicht erst anfallen.

Zahlen

Konkrete Details über ihre finanziellen Forderungen nennen beide Seiten derzeit nicht, darf man aber der New York Post Glauben schenken, so sind die Vorstellungen noch recht weit auseinander: Während die Studios 2 Cent pro Download anbieten, wollen die SchauspielerInnen 4 Cent kassieren. (red)

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AFTRA

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