Klagen gegen iPod, iTunes und Co.

16. Mai 2006, 10:12
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Burst.com sieht seine Patentrechte durch Apple verletzt - Microsoft hat bereits Lizenzzahlungen geleistet

In patentrechtlichen Schwierigkeiten befindet sich derzeit der Apple. Das Unternehmen Burst.com hat den Computerhersteller nun wegen einer Reihe von angeblichen Patentverstößen geklagt.

Vorwürfe

Konkret wird Apple der Verstoß gegen die US-Patente 4,963,995, 5,057,932, 5,164,839 und 5,995,705. In den Jahren 1990 bis 1999 eingereicht handeln sie alle vom Datentransfer in Bezug auf Audio- und Videodateien. Laut Burst.com werden die eigenen Patentrechte gleich in einer ganzen Reihe von Apple-Produkten verletzt, neben dem Quicktime Streaming Server gehören dazu vor allem auch die Musikorganisationssoftware iTunes und der iPod.

Vorgeschichte

Die Klage war nicht unerwartet gekommen, schwelt der Streit zwischen den beiden Unternehmen doch bereits seit Ende 2004. Burst.com wollte Apple zu einer Lizenzierung der eigenen Patente bringen, Apple lehnt dies bisher aber ab und hat Anfang 2006 eine Klage eingereicht, die zu einer Invalidierung der Patente von Burst.com führen soll.

Microsoft

Bleibt abzuwarten, ob sich Apple tatsächlich auf einen langwierigen Prozess einlassen will, erst im vergangenen Jahr hatte sich Microsoft nach einer Klage von Burst.com zur Zahlung von Lizenzgebühren in der Höhe von 60 Millionen US-Dollar entschlossen. (red)

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