Oracle gegen Microsoft: "Uns fehlt ein Betriebssystem"

1. Juni 2006, 10:53
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Oracle-Chef Ellison möchte ein Linux-Betriebssystem anbieten – Kauf von Novell überlegt

Die Financial Times berichtet von einer Neuausrichtung des IT-Unternehmens Oracle, die die gesamte Software-Landschaft verändern könnte. Demnach gebe es bei Oracle bereits Untersuchungen, ob man ein eigenes Linux-Betriebssystem starten sollte. Auch der Kauf von Novell, nach Red Hat der größte Linux-Distributor weltweit, wurde bereits in Erwägung gezogen.

"Stack"

"Wir schauen uns alles an", wird Oracle Chef Larry Ellison zitiert. Demnach ist es der Wunsch von Ellison, einen gesamten "Stack" anbieten zu können. In einem solchen "Stapel" wären ähnlich wie beim Erzkonkurrenten Microsoft sowohl das Betriebssystem als auch Software-Anwendungen enthalten.

"Uns fehlt ein Betriebssystem. Man kann der Meinung sein, dass es für uns sehr sinnvoll wäre sich den Vertrieb und die Unterstützung von Linux zu überlegen", so Ellison.

Gegengewicht

Wie IBM hat Oracle in der Vergangenheit auf das freie Betriebssystem Linux gesetzt, um ein Gegengewicht zu Microsofts dominierendem Betriebssystem Windows zu schaffen.(red)

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    Man kann der Meinung sein, dass es für uns sehr sinnvoll wäre, sich den Vertrieb und die Unterstützung von Linux zu überlegen", so Oracle Chef Larry Ellison.

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