EU-Erwachsenenbildungsprogramm "Grundtvig" meldet Rekordbeteiligung

8. Juni 2006, 16:57
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In andere Länder zum Erfahrungsaustausch - 127 Anträge in der Gesamthöhe von rund 1,4 Millionen Euro

Wien - Auslandsaufenthalte stehen nicht nur unter Studenten hoch im Kurs. Auch das auf Erwachsenenbildung zugeschnittene Sokrates-Austauschprogramm "Grundtvig" meldet eine Rekordbeteiligung. 127 Anträge mit beantragten Projektmitteln in der Höhe von rund 1,392.000 Euro gibt es 2006, zum Start des Programmes 2001 waren es noch 30 Anträge.

Für "Grundtvig" reichen in der Regel Erwachsenenbildungseinrichtungen ein. Gemeinsam mit bis zu fünf Kursteilnehmern reisen Vortragende nach Projektbewilligung in andere Länder zum Erfahrungsaustausch. "Im Mittelpunkt stehen dabei allerdings nicht Berufsausbildungen, sondern Zusatzqualifikationen aus dem breiten Feld der Allgemeinbildung", erklärte Wolfgang Eckel, Leiter der Sokrates Nationalagentur gegenüber der APA.

Auf dem Programm standen etwa zeitgeschichtliche Themen. Es sei äußerst interessant, wie eine bestimmte Zeitperiode in verschiedenen Ländern wahrgenommen werde - und zwar nicht aus der Sicht von Wissenschaftern, sondern von Laien. Nicht zuletzt diene das Programm aber auch zur Stärkung der europäischen Identität, betonte Ecke. (APA)

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