Revolutionäre Such-Software

1. Juni 2006, 16:49
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Google kaufte neuartige Such-Software von australischem Studenten und engagiert den Entwickler gleich mit

Sydney - Ein 26-jähriger australischer Student hat an seiner Universität eine Software geschrieben, die die Suche im Internet revolutionieren soll. Der weltgrößte Suchmaschinenbetreiber Google habe die Software "Orion" gekauft und den Entwickler Ori Allon gleich mit engagiert, zitierte die Finanznachrichtenagentur Bloomberg den Google-Sprecher Barry Schnitt.

Nach Medienberichten von Mittwoch konnte Google mit der Sicherung der Rechte an der Software seine Hauptkonkurrenten Microsoft und Yahoo! ausstechen. Die Software stellt bereits in der Trefferliste direkt Informationen aus den gefundenen Seiten dar, ohne dass der Suchende die Websites selbst anklicken muss.

Verwandte Suchergebnisse

"Orion" soll auch Suchergebnisse darstellen, die mit den Suchworten verwandt sind. So soll die Suche nach dem Begriff "Amerikanische Revolution" auch Websites auflisten, in denen "George Washington" oder "Unabhängigkeitserklärung" vorkommt, schreibt Bloomberg.

Allon habe die Software als Doktorand innerhalb von nur sechs Monaten geschrieben, hieß es. "Ich finde, dass die Universität von New South Wales und speziell das Institut für Computerwissenschaft der ideale Platz ist, um marktfähige Ideen umzusetzen", sagte er dem "Sydney Morning Herald". Der von Allon entwickelte Algorithmus hat bereits dessen Leben revolutioniert: Der junge Wissenschafter sei inzwischen in die Google-Zentrale im Silicon Valley umgezogen und will entwickle dort die Software weiter, hieß es. (APA/dpa)

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    "Orion" soll auch Suchergebnisse darstellen, die mit den Suchworten verwandt sind.

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