Die Wintersternbilder gehen im Westen unter

1. Mai 2006, 18:40
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Ostervollmond war am 13. - der Sternenhimmel im April

Die lichten Tage wachsen stark von 12h 51' auf 14h 28'. Am 20. erreicht die Sonne um 726 MESZ den Anfang des Tierkreiszwölftels Stier. Die Dämmerung verlängert sich von 1h 50' auf 2h 10'.

Der Mond erreicht am 5. das Erste Viertel. Bei Saturn steht er am 6. und am 13. ist Ostervollmond. Das ist der erste Vollmond im Frühling und der Sonntag danach ist nach kirchlicher Regel der Ostersonntag. Bei Jupiter finden wir den Mond am 15., das Letzte Viertel tritt am 21. ein. Bei der Venus steht der Mond am 24. Am 26. zeigt sich die feine Altlichtsichel tief in der Morgendämmerung im O, bevor wir am 27. Neumond haben. Die zarte Neulichtsichel finden wir wieder tief in der Abenddämmerung des 28. in WNW. Merkur ist unsichtbar. Venus steht morgens tief zwischen OSO und O; sie zieht vom Steinbock durch den Wassermann bis in die Fische. Mars leuchtet abends hoch zwischen WSW und W und wechselt vom Stier in die Zwillinge. Jupiter steht um 23 vorerst tief, später aber höher zwischen OSO und SSO in der Waage und Saturn steht abends hoch zwischen S und WSW im Krebs.

Unsere Karte zeigt den Sternbilderhimmel für den 7. um 22 und für den 21. um 21 MESZ. Nun ist es auch am Sternenhimmel Frühling geworden. Das Große Sechseck um Orion steht im Westen, Löwe hoch im Süden, Jungfrau im Südosten und der Bärenhüter hoch im Osten. Näheres beim Astronomischen Büro. (Hermann Mucke/DER STANDARD, Print-Ausgabe, 10. 4. 2006)

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    grafik: urania star/standard
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