Hoch subentionierter Fischfang

20. Februar 2007, 12:44
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foto: reutersr/gnago
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Hoch subentionierter Fischfang

Zahlreiche Meeresforscher verlangen das Ende staatlicher Subventionen für die kommerzielle Tiefseefischerei. Auf dem Kongress der amerikanischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften (AAAS) in San Francisco warfen sie einem Dutzend Länder vor, die Zerstörung einzigartiger Ökosysteme aus ihrem Budget zu finanzieren. Ohne dieses Geld wäre der Tiefseefang für die meisten Fischer unprofitabel und würde erheblich schrumpfen, erklärten Experten. Eine in San Francisco veröffentliche Untersuchung der Universität von British Columbia in der kanadischen Stadt Vancouver kommt zu dem Ergebnis, dass Tiefseefischer jährlich mit 152 Millionen Dollar unterstützt werden. Ohne diese Subvention würde der Fischfang mit Grundschleppnetzen 50 Millionen Dollar pro Jahr Verlust machen, sagte einer der beiden Autoren der Studie, Rashid Sumalia. (APA)

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