Hollywood-Studios steigen ins Internet-Geschäft ein

26. Mai 2006, 10:29
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Kampf gegen Film-Piraterie - Filmen wie "Brokeback Mountain" und "King Kong" werden ab Montag in den USA im Netz verkauft

Sechs große Hollywood-Studios steigen ins Internet-Geschäft ein und versuchen so, der Film-Piraterie zu begegnen: Digitalisierte Versionen von Filmen wie "Brokeback Mountain" und "King Kong" werden ab Montag in den USA im Netz verkauft, berichten US-Medien. Damit den Studios der lukrative Video- und DVD-Verkauf nicht kaputt geht, können die jüngsten Filme zunächst nur heruntergeladen und angeschaut werden. Außer einer Sicherheitskopie ist das Brennen auf DVD jedoch nicht gestattet. Trotzdem gilt die Entscheidung als erster Schritt hin zur vollen digitalen Vermarktung der Produktionen.

Nur in den USA

Die Studios Warner Bros., Universal Pictures, Sony Pictures, Paramount Pictures, Twentieth Century Fox and MGM bieten den neuen Service über die vorerst nur aus den USA erreichbare Webseite www.movielink.com an. Heruntergeladen werden können die jüngsten Leinwandstreifen für 20 bis 30 Dollar (knapp 25 Euro), etwa vergleichbar mit dem Preis der DVD. Ältere Titel kosten zwischen zehn und 20 Dollar.

Aktion gegen Schwarzhandel

Um sich gegen den wachsenden Schwarzhandel mit Filmen zu wehren, hatten Hollywood-Studios schon vor einiger Zeit begonnen, Filme im Netz zu verkaufen. Bisher waren die Filme jedoch erst bis zu 45 Tage nach dem Erscheinen von DVD und Video erhältlich, standen nur 24 Stunden lang zur Verfügung und konnten nur an einem einzigen Computer angeschaut werden.(APA/dpa)

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