Virtual Server gibt es künftig kostenlos und mit Linux-Unterstützung

15. Mai 2006, 17:29
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Microsoft reagiert auf wachsende Herausforderungen durch XEN und VMWare

Der Kampf um die Vorherrschaft im Virtualisierungsbereich wird spürbar härter, worüber sich vor allem die KonsumentInnen freuen können: Microsoft hat bekannt gegeben, dass der Virtual Server 2005 R2 künftig kostenlos abgegeben wird.

Streichung

Dabei handelt es sich um die vollständige Enterprise-Edition, die bisher um 199 US-Dollar im Angebot war. Die Standard-Version - die es um 99 US-Dollar gab - wird hingegen ersatzlos gestrichen. Kostenpflichtig bleibt hingegen mit VirtualPC das Produkt für die EndanwenderInnen.

Reaktion

Damit zieht Microsoft weitgehend der Konkurrenz von VMWare nach, die erst unlängst den VMware Server kostenlos abzugeben. Weitere starke Konkurrenz kommt auch vom Open Source Projekt XEN, das in den kommenden Versionen der Enterprise-Produkte von Red Hat und Novell eine wichtige Rolle spielen wird.

Linux-Support

Doch nicht nur dass der Virtual Server künftig kostenlos ist, hebt Microsoft auch eine bedeutende Beschränkung in seinem Produkt auf: Künftige Versionen werden eine offizielle Unterstützung für diverse Linux-Distributionen bieten. (red)

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