Reiß- und Klettverschlüsse gehören der Moderne an und fanden erst ab den 1930er- bzw. 1950er-Jahren Verbreitung
Der genaue Ursprung des Reißverschlusses konnte durch die Modegeschichte noch nicht eruiert werden. Es ist jedoch belegt, dass diese praktische Verschluss-Art ab der Mitte des 19. Jahrhunderts bei mehreren Erfindern auftaucht. Im Jahr 1914 stellte der Schwede G. Sundback einen verbesserten Zippverschluss maschinell her. Dieses Modell wurde während des Ersten Weltkriegs in Massenanfertigungen für amerikanische Fliegeranzüge (Overolls) eingesetzt.
1923 fand der Reißverschluss erstmals auch für Schuhe Verwendung, und zwar nähte ihn die Firma B. F. Goodrich als "Zipper" in Galoschen. Ein neuerliches Update die verbesserte Funktionalität betreffend, schuf der Schweizer Schneider M. Winterhalter im Jahr 1924.
Erst ab den 1930er-Jahren fand der Zipp in der Konfektion Verbreitung. Und für seine Verwendung in der Haute Couture zeichneten die ModeschöpferInnen Elsa Schiaparelli und Charles James.
Der Klettverschluss kam erst in den 1950er-Jahren auf und wird bis zum heutigen Tag vor allem in der Sport- und Freizeitkleidung eingesetzt. Zwischen 1955 und 1970 hatte die US-Firma Velcro ein Patent darauf. (dabu)