Mustermix ist passé

21. Juli 2006, 12:40
2 Postings

Der modische Mann trägt im Frühling und Sommer wieder Ton in Ton - Naturtöne wie Braun, Beige und Kamel werden bevorzugt

Wien - Bunte Hawaiihemden zum Nadelstreif, damit ist jetzt Schluss. Die Männermode für das Frühjahr und den Sommer sagt ein kräftiges Nein zum bunten Mustermix und Ja zum Style Ton in Ton. Leinen zu Leinen, beige zu beige und Krawatte, Hemd, Hose und Schuhe in Uni. Mehr als zwei Farben sollten nicht gemischt werden. Akzente werden mit fruchtigen Pastellfarben gesetzt: Wie etwa leichte Pullunder in Flieder, Sonnengelb oder Hellrosa.

Basics: Jeans und T-Shirts

Die Basics sind immer noch Anzüge, Hemden und Krawatten kombiniert mit Strick, Pickee, Jacken, Mäntel, Blazer und Hosen. "Viele kombinieren heute ihre Geschäftsgarderobe mit Freizeitkleidung. Jeans und T-Shirts sind deshalb auch wichtige Grundelemente zu unserer klassischen Herrenlinie, ebenso wie sportinspirierte Modelle", sagt H&M-Chefdesignerin Margareta van den Bosch.

"'Klassisch und zugleich aktuell gekleidet' lautet das Motto", so van den Bosch. Neuheiten in diesem Frühjahr seien auch beim gewohnt günstigen Modelabel hochwertig geschneiderte Modelle aus Baumwolle und Leinen in hellen, neutralen Farben sowie Strick aus Kaschmir, wo die Preise etwas höher ausfallen.

Neu: Marineblau

Als Auftakt gibt es Anzüge aus Wolle in marineblauer Farbe oder Flanellgrau mit farblich passendem Hemd. Sie können mit Kapitänsjacken oder Mänteln aus Baumwolle kombiniert werden. Später in der Saison kommen Baumwollsatin, Seersucker-Baumwolle, Cool-Wool und Leinen in einer hellen Farbpalette von Braun und Beige bis zu Kamel.

Mit monochromen Safarifarben punktet auch das Männerlabel Don Gil: Im Gepäck der Modereise sind Hosen, Jacken und Shirts für die so genannte Urban Safari. Leichte Jacken, so genannte Fieldjackets, die mit aufgesetzten Taschen, angedeuteten Schulterpatten oder speziellen Nahtführungen an Safarijacken erinnern und ungefütterte Sakkos prägen diesen Summer Style.

Vintage-Effekt

Baumwollqualitäten, leichte Gabardines, Leinenmischungen, reines Leinen oder sogar Leder sind - ob als Material oder fertige Teile - stets vorgewaschen (Vintage-Effekt). Die Teile wirken dadurch lässiger. Neben einer Vielfalt an Jeans prägen den Sahara-Style vor allem Baumwollhosen - Chinos in Gabardine oder Ripsqualitäten sowie Cargos in gewaschenen Baumwollqualitäten. Typische Farben für den Safari Look sind Natur- und Erdfarben, Beige- und Brauntöne, Kamel, Khaki und Oliv sowie Rauchgrau. Die Schnittführung ist extrem lässig, dennoch körperbetont, dadurch wirkt man(n) angezogen und tritt dennoch mit dem gewissen Understatement auf. (APA)

  • Bild nicht mehr verfügbar

    Entwurf des Designers Rodrigues bei der Modeschau in Mumbai

Share if you care.