Burgmauer in Sighisoara eingestürzt

31. März 2006, 16:32
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Nach starken Regenfällen brachen rund 35 Meter der mittelalterlichen Burgmauer in der mittelrumänischen Stadt ein

Bukarest - Im mittelrumänischen Sighisoara (Schäßburg) sind nach heftigen Regenfällen am Donnerstag rund 35 Meter der mittelalterlichen Burgmauer eingestürzt. Die Schäßburger Burganlage aus dem 14. Jahrhundert ist noch bewohnt und gehört seit 1999 zum Unesco-Weltkulturerbe. Erdrutsche haben im rumänischen Hügelland in den vergangenen Tagen zahlreiche Straßen und Häuser zerstört, meldete die Nachrichtenagentur Mediafax.

Die Pegelstände vieler Flüsse in Mittelrumänien stiegen weiter an. Dies gelte auch für die Donau, warnten die Behörden. Auch aus dem Westen des Landes wurden Überflutungen gemeldet. Wirbelstürme waren am Mittwoch und in der Nacht auf Donnerstag über weite Teile Rumäniens gezogen. Einer Bilanz des Katastrophenschutzes zufolge wurden dabei zwei Menschen schwer verletzt, ein Mensch werde vermisst, hieß es. Die Dächer zahlreicher Häuser wurden von heftigen Windböen abgedeckt, Bäume entwurzelt und Stromleitungen zerstört. Zeitweilig waren mehr als 200 Ortschaften ohne Strom. (APA/dpa)

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