Niederösterreich: Donaupegel sinkt

31. März 2006, 10:39
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Deutliche Beruhigung in den Nachtstunden erwartet - Auch Thaya sinkt - Aufräumungsarbeiten haben begonnen

St. Pölten/Tulln - "Schwach fallend" war laut den Prognosen des Hydrographischen Dienstes beim Amt der NÖ Landesregierung im Laufe des Donnerstag die Donau in Niederösterreich. Für die Nachtstunden wurde ein Rückgang der Pegel um gut zehn bis 40 Zentimeter erwartet. In Ybbs wurden am Nachmittag 5,73 Meter gemessen, gegen 23.00 Uhr MESZ sollten es 5,60 Meter sein.

Thaya und Laa unter Kontrolle

Das Landesfeuerwehrkommando teilte am Nachmittag mit, dass sich die Lage stabilisiere. Die Thaya sinke, womit etwa auch in Laa die Situation unter Kontrolle sei. Aufräumungsarbeiten würden eingeleitet, sagte Jörg Würzelberger zur APA. In den Nachtstunden wird das Augenmerk nach seinen Angaben auf der March im Gebiet Hohenau, Dürnkrut und Angern liegen. Der Pegel dieses Flusses steige nach wie vor.

B3 wieder befahrbar

Durch das Fallen des Pegels der Donau ist die Sperre der am Strom verlaufenden B3 wieder aufgehoben worden. Das hat die Sicherheitsdirektion am Donnerstagnachmittag mitgeteilt. Die Verbindung ist demnach im Abschnitt Krems - Melk wieder frei befahrbar. Zuvor waren Kfz-Lenker bereits bei Krems darauf hingewiesen worden, dass die Zufahrt nur bis Dürnstein möglich sei.

Etwa 50 Soldaten haben am Donnerstag Schäden an Sandsackbarrieren in Zwettl behoben. Die in der vergangenen Nacht errichteten Dämme hielten zwar den Wassermassen des Kamp stand, wurden jedoch in Mitleidenschaft gezogen, teilte das Militärkommando mit. Damit weiterhin Schutz bestehe, müssten durch den Wasserdruck verschobenen Sandsäcke wieder in die ursprünglichen Positionen gebracht und durchlässige Stellen rasch abgedichtet werden. (APA)

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    In Kritzendorf ist ein Nebenarm der Donau über die Ufer getreten

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