EU zahlt für Vogelgrippe

9. Juli 2006, 18:49
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Keine Entschädigung von Absatzeinbrüchen

Brüssel - Die EU-Kommission hat in ihrer Sitzung am Mittwoch Hilfsmaßnahmen für die von der Vogelgrippe betroffenen Betriebe beschlossen.

Die EU wird dem Vorschlag zufolge, der noch von den Agrarministern abgesegnet werden muss, im Rahmen einer "Kofinanzierung" in den einzelnen Ländern jeweils die Hälfte der Unterstützung für veterinärmedizinische Maßnahmen, Schlachtungen oder die Umsiedelung von Betrieben übernehmen. Die andere Hälfte muss der jeweilige Staat aufbringen.

Keine Kompensationen gibt es bis auf Weiteres aber für Absatz- und Exportausfälle, die in einzelnen Ländern bis zu 80 Prozent ausmachen. Ob es hier auch zu Entschädigungen komme, sei noch nicht klar, sagte ein Kommissionssprecher. In Österreich sind die Verkäufe von Geflügelfleisch um bis zu 50 Prozent zurück gegangen. (mimo, DER STANDARD - Printausgabe, 30. März 2006)

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