Katastrophenalarm in der Sächsischen Schweiz

31. März 2006, 10:39
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Elbe-Pegel stiegen in der Nacht weiter an - Rückläufige Pegel in Bayern

Dresden/Passau - Starke Regenfälle und Schneeschmelze haben im Südwesten Deutschlands Flüsse weiter über die Ufer treten lassen. In der Sächsischen Schweiz wurde wegen des Elbehochwassers Katastrophenalarm ausgerufen. In Bad Schandau wurden am Abend 1000 Menschen in Sicherheit gebracht. Im Laufe des Tages soll dort der Pegel der Schöna auf 7,50 Meter steigen. Leichte Entspannung wurde dagegen aus Bayern gemeldet, wo nach sinkenden Pegelständen in Passau am Donnerstagmorgen die Alarmstufe von vier auf drei gesenkt wurde.

Elbe-Pegel stiegen in der Nacht weiter an

In Sachsen stiegen die Pegel der Elbe in der Nacht weiter an. In einigen Orten des Landkreises Sächsische Schweiz war bereits am Mittwoch Katastrophenalarm ausgelöst worden. In der Elbe-Stadt Dresden gilt Katastrophen-Voralarm. Auch für andere sächsische Flüsse meldete das Landeshochwasserzentrum steigende Wasserstände. Die Lage sei dort allerdings noch nicht kritisch.

Donaupegel rückläufig

In Niederbayern sei der Pegel der Donau rückläufig, teilte ein Polizeisprecher am Donnerstagmorgen mit. In der Passauer Altstadt stand die Donau bei 8,45 Meter und damit rund 30 Zentimeter niedriger als noch am Abend. Dennoch gebe es keine Entwarnung. "Wir müssen abwarten, was die Schneeschmelze noch bringt", sagte der Polizeisprecher. (APA/dpa)

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