Südsee-Insulaner drifteten sieben Wochen auf dem Meer

29. März 2006, 09:38
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Die beiden Männer wurden von Fischern gerettet - Motor hatte gestreikt

Zwei Männer von den Salomonen-Inseln im Südpazifik haben eine siebenwöchige Odyssee in ihrem Boot auf dem offenen Meer überlebt. Nach ihrer Rettung durch Fischer des Inselstaats Vanuatu wurden sie ins Krankenhaus der Hauptstadt Port Vila gebracht, wie der der Rundfunk der Salomonen am Dienstag meldete.

Sie seien am 31. Januar zu einer Tour zwischen den Eilanden aufgebrochen, als plötzlich der Motor ihres Bootes streikte. Die Männer sollen bereits in der nächsten Woche wieder nach Hause zurückkehren.

Wie sie die langen Wochen auf See überlebten, wurde nicht berichtet. Anfang des Jahres hatte ein Ehepaar aus dem pazifischen Inselstaat Kiribati fünf Wochen ebenfalls unfreiwillig auf dem Meer zugebracht und sich dabei von Regenwasser und selbst gefangenen Fischen ernährt. Die beiden wollten ursprünglich zu einer Nachbarinsel gelangen. Nachdem der Motor ausgefallen war, drifteten sie 1.900 Kilometer weit bis nach Mikronesien. (APA/dpa)

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