Oberösterreich: "Train-Man" brach sein Schweigen

31. März 2006, 09:55
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Der Mann, der aus Moldawien stammen soll, dürfte von Schleppern nach Österreich gebracht worden sein

Der mysteriöse "Train-Man", der Mitte März im Zug in Wels in Oberösterreich aufgegriffen worden war, hat sein Schweigen gebrochen. Seit vergangenem Wochenende spreche er auf Englisch, gab die Sicherheitsdirektion in einer Presseaussendung am Dienstag bekannt. Der Mann, der aus Moldawien stammen soll, dürfte von Schleppern nach Österreich gebracht worden sein.

Eingeschüchtert

Er sei bereits zugänglicher, wirke aber nach wie vor stark eingeschüchtert und ängstlich, so die Ermittler des Landeskriminalamtes. Der Mann, der sich in der Psychiatrischen Klinik Wels befindet, bestätigte die Angaben zu seiner Person, die er zuvor nur schriftlich gemacht hatte. Zudem gab er an, dass er ursprünglich von Moldawien nach England fahren wollte. Er sei mit einem Lkw unterwegs gewesen und habe für den Transport Geld bezahlt, so der "Train-Man".

Warten auf Rückmeldung der moldawischen Behörden

Er könne sich an gewisse Dinge erinnern, leide aber auch unter Blackouts, berichtete Heide Klopf von der Sicherheitsdirektion im Gespräch mit der APA. Die Kriminalisten warten nach wie vor auf eine Rückmeldung der moldawischen Behörden.

Der Unbekannte war am 12. März am Hauptbahnhof in Wels aufgegriffen worden. Er hatte keine Dokumente bei sich und zunächst kein Wort gesprochen. Der verwirrte Mann war dem Zugpersonal aufgefallen, als er mit der Bahn zuerst von Linz nach Salzburg und anschließend wieder zurückfuhr. (APA)

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