Segeln bei Wind und Wetter am PC-Bildschirm

12. Mai 2006, 15:52
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Regatta-Simulation Virtual Skipper 4 bringt Wetter, Wind und Wellen auf den Bildschirm

Dass Regattasegeln eine Wissenschaft für sich ist, merkt man schnell im Computerspiel Virtual Skipper 4. Einsteiger müssen sich in der neuesten Version dieser Segel-Simulation auf eine Geduldsprobe einstellen. Sie müssen mehr als ein Dutzend Tutorials absolvieren, bevor ganz allmählich echte Rennen freigeschaltet werden. Den ersten Gegner bekommt man erst in der 16. Einführung zu sehen. Aber Segel-Fans werden es gerne in Kauf nehmen, denn sie werden in jeder Hinsicht mit echtem Regatta-Feeling belohnt.

Lenken

Wie auf echten Wellen sind die Boote keineswegs intuitiv zu steuern. Erst muss erlernt werden, wie Tonnen umrundet oder wann welche Segel gesetzt und geborgen werden müssen. Hinzu kommen die Navigation mit Radar und natürlich die Wettkampfregeln. Dabei handelt es sich um die offiziellen Bestimmungen der Wettkämpfe von 2005 bis 2008. Verstöße wie Fehlstarts oder der Kontakt mit einem gegnerischen Boot werden entsprechend geahndet.

Wer die Einführung hinter sich hat, wird mit einigen der bekanntesten Segelreviere belohnt. Wetter, Wind und Wellen werden von der Grafik beeindruckend anschaulich umgesetzt. Da ist viel Gefühl am Steuerruder gefordert, wenn man siegreich ins Ziel kommen will. Wer will, schaltet die Kameraperspektive um und sieht die Gischt direkt von vorne kommen.

Skipper

In der Anfängerstufe wird die Segeleinstellung noch vom Computer übernommen, Profis können auch das manuell steuern. Mit einem Editor kann man sich auch eigenen Segelreviere zusammenstellen. Der "virtuelle Skipper" segelt entweder einsam über den eigenen PC oder mit Freunden und Bekannten im Computernetz.

Für Einsteiger, die nur einmal reinschnuppern wollen, ist dieses Spiel vielleicht doch eine Nummer zu groß. Segler, die auch im Winter oder abends am heimischen PC ein bisschen Seeluft schnuppern wollen, dürften aber voll auf ihre Kosten kommen.

Virtual Skipper 4 wurde von Nadeo entwickelt, ist im Vertrieb der Berliner Firma Frogster Interactive erschienen und kostet 49,99 Euro. Die technischen Voraussetzungen sind mit Windows (ab 98), einem Prozessor ab 500 MHz, 500 MB auf der Festplatte und einer 3D-Grafikkarte ab 16 MB überschaubar. (APA)

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