Katastrophenhilfe: Übung von UN und EU in Feuerwehrschule bei Graz

29. März 2006, 09:05
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Spezial-Lehrgang für Katastrophenmanager aus elf Nationen

Die steirische Feuerwehr- und Zivilschutzschule in Lebring südlich von Graz soll als internationale Ausbildungsstätte für Katastrophenmanagement positioniert werden. Das von Landeshauptmann Franz Voves (S) unterstützte Vorhaben sieht vor, derzeit vornehmlich in Skandinavien abgehaltene Kurse nach Lebring zu bekommen. Eine erster Lehrgang startet morgen, Mittwoch. Bis einschließlich Freitag wird die Koordination von UN- und EU-Katastrophenhilfe erörtert und geübt.

Das Katastrophenmanagement-Training, zu dem Vertreter aus elf Nationen erwartet werden, findet erstmals in Österreich statt. Ziel des Spezial-Lehrgangs ist es, den Aufbau eines strukturierten Dialogs und einer Kooperationsstruktur zwischen der EU und der UN voranzutreiben. Am Beispiel einer multinationalen Hilfeleistung bei einem Großschadensereignis soll dies auch gleich praktisch erprobt werden. Den Vereinten Nationen kommt bei Großkatastrophen, die durch den betroffenen Staat allein nicht bewältigt werden können, eine zentrale Rolle bei der Koordination der internationalen humanitären Hilfe zu. (APA)

Informationen zur Feuerwehr- und Zivilschutzschule Lebring unter feuerwehrschule.
steiermark.at
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