Auch Bruins zu stark für Sabres

31. März 2006, 10:34
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Buffalo und Vanek kassierten gegen Boston fünfte Niederlage in Folge - Playoff-Platz noch sicher - Schmerzen in Toronto

Boston - Die Niederlagen-Serie Buffalo Sabres in der NHL erreicht langsam bedenkliche Ausmaße. Das Teams von Thomas Vanek hält seit Samstag nunmehr bei fünf Niederlage in Folge. Selbst die die in dieser Spielzeit sehr mäßig auftretenden und selbst seit drei Spielen en suite sieglosen Boston Bruins erwiesen sich diesmal als zu stark: Buffalo musste sich auswärts 4:5 geschlagen geben, Vanek gelang in seinen 16:00 Minuten Eiszeit kein Scorerpunkt. Der Österreicher hält damit als derzeit sechstbester Rookie weiterhin bei 24 Toren und 20 Assists.

Eine Ader für Serien

Trotz der längsten Niederlagen-Serie der Saison, die prompt auf die längste Siegesserie (8 Erfolge en suite) seit mehr als 20 Jahren folgte, rangieren die Sabres in der Eastern Conference weiterhin auf einem sicheren Playoff-Platz. Dieser Zug scheint für die Bruins, für die der vergangene Saison beim HC Innsbruck engagierte Brad Isbister ein Assist beisteuerte, als 13. der Northeast Division hingegen bereits abgefahren. General Manager Mike O'Connell, seit sechs Jahren im Amt, war konsequenter Weise vor dem Spiel gegen die Sabres gefeuert worden.

Buffalo hatte einen 2:4-Rückstand Anfang des Schlussdrittels dank Toren von Campbell und Tallinder ausgeglichen, ehe der Deutsche Marco Sturm in der 56. Minute für die Entscheidung sorgte. "Ich glaube, wir haben schon zu sehr mit einem Unentschieden spekuliert", meinte Vanek-Sturmkollege Daniel Briere.

Canadiens springen auf Playoff-Platz

Den achten und letzten zum Playoff-Einzug berechtigenden Platz halten derzeit die Montreal Canadiens. Nach einem 6:2-Sieg gegen die erneut enttäuschenden Toronto Maple Leafs zogen die Kanadier an Atlanta vorbei. Das Spiel der Erzrivalen war durch eine erhöhte Raufneigung gekennzeichnet. Nachdem die Canadiens bis zum Ende des zweiten Drittels auf 5:1 davon gezogen waren, degenerierte die Partie in eine Abfolge von Schlägereien. Drei Matchstrafen waren unter anderem die Konsequenz. Torontos Playoff-Hoffnungen erlitten einen weiteren Rückschlag, die Leafs finden sich nur auf Platz zwölf im Osten.

Reinhard Divis kam bei der 2:3-Heimniederlage der St. Louis Blues nach Verlängerung gegen Colorado Avalanche nicht zum Einsatz. St. Louis-Goalie Patrick Lalime parierte zwar 28 Schüsse, musste nach 2:0-Führung aber auch dreimal hinter sich greifen. Die Blues sind damit gemeinsam mit den Chicago Blackhawks Schlusslicht der Western Conference. (red/APA)

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    In Toronto wurde kräftig am Watschenbaum gerüttelt. Im einseitigen Derby gerieten unter anderem Darcy Tucker von den Leafs und Canadien Alexander Kowalew aneinander.

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