Burma erlebte seit 1824 nur wenige Jahre als demokratisches Land - Seit 1962 herrscht in der früheren britischen Kolonie ein Militärregime
Britische Kolonialherrschaft
1824 – 1885: Burma wird in mehreren Kriegen von den Briten erobert.
1886: Der letzte König von Burma wird mit seiner Familie von den Besatzern ins Exil nach Indien geschickt. Burma wird Teil der Kolonie Britisch-Indien. Der teils große Widerstand wird von Großbritannien mit massiver Gewalt und regelrechten Vernichtungszügten begegnet.
1937: Angeführt von Aung San setzt sich die Studentenbewegung Thakin (Thakin war die Anrede, die Burmanen gegenüber den Briten verwenden mussten, Anm.) zu Beginn vor allem durch Zivilen Ungehorsam gegen die Besatzer zu Wehr. Konsequenz ihres erfolgreichen Widerstandes ist die verwaltungsmäßige Trennung Burmas von Indien und die Erlangung innerer Autonomie.
1942: Im Zweiten Weltkrieg fällt Burma unter japanische Herrschaft.
1943: Burma ruft unter der japanischen Besatzung seine Unabhängigkeit aus.

General Aung San im Jahr 1946
1945: Die burmanische Befreiungsarmee unter der Führung von General Aung San verbündet sich im Kampf gegen die japanische Besatzung mit den Alliierten. Nach Kriegsende erobern britische Truppen Burma zurück.
1946 - 1947: Aung San wird Burmas erster Ministerpräsident. Im Jahr darauf stirbt Aung San bei einem Anschlag, sein Nachfolger wird U Nu.
=> Unabhängigkeit und Demokratie