Ermittlungen gegen Leverkusen

27. März 2006, 15:38
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Staatsanwaltschaft Köln bestätigte Erhebungen - Verdacht auf Manipulation von Spielen in der Saison 2002/2003

Köln - Die Kölner Staatsanwaltschaft geht einem Verdacht nach, wonach in der deutschen Fußball-Bundesliga in der Saison 2002/2003 drei Spiele manipuliert worden sein könnten, an denen Bayer Leverkusen beteiligt war. Oberstaatsanwalt Günther Feld bestätigte der dpa am Samstag einen entsprechenden Bericht der "Süddeutschen Zeitung".

Der Verdacht war im Zuge der Ermittlungen gegen den früheren Bayer-Manager Reiner Calmund wegen möglicher Untreue aufgekommen. Den Leverkusenern drohte damals der Abstieg in die zweite Liga. Bei den drei Partien soll es sich um die Heimspiele der Bayer-Mannschaft gegen Arminia Bielefeld (3:1) und 1860 München (3:0) sowie das Auswärtsspiel beim 1. FC Nürnberg (1:0) handeln.

"Dem Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes liegen keine Erkenntnisse vor. Wir werden die Ermittlungen abwarten", sagte DFB-Sprecher Harald Stenger. Auch Calmund wies über seinen Anwalt Stefan Seitz die Verdächtigungen zurück. "Die neuesten Vorwürfe hinsichtlich angeblicher Spielmanipulationen oder Kreditkarten-Unregelmäßigkeiten sind absolut haltlos", hieß es in der Erklärung. (APA/dpa)

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