Plötzlicher Herztod beim Sport: Geringe Gefahr für Frauen

26. März 2006, 13:00
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US-Studie: Regelmäßiger Sport verringert die Gefahr noch zusätzlich

Chicago - Bei körperlicher Anstrengung erleiden Frauen wesentlich seltener einen plötzlichen Herztod als Männer. Auch wenn diese Gefahr für Frauen ohnehin äußerst gering ist, senken regelmäßige Fitnessübungen das Risiko einer US-amerikanischen Studie zufolge weiter ab. Unter anderem wegen des positiven Effekts auf Herz und Kreislauf sollten sich gesunde Erwachsene täglich mindestens 30 Minuten ertüchtigen.

In der Studie gaben rund 85.000 Frauen seit 1980 regelmäßig an, wie viel Sport sie wöchentlich betrieben. In den 20 folgenden Jahren starben 288 der Frauen an plötzlichem Herztod. Nur neun Todesfälle traten in Zusammenhang mit körperlicher Anstrengung auf, davon wiederum nur drei während des Sports. Die MedizinerInnen aus Boston stufen das mit Sport verbundene Risiko für Frauen im "Journal of the American Medical Association" (JAMA) als "überaus gering" ein. Zwar sei das Risiko etwas höher als in körperlichen Ruhephasen, regelmäßiger Sport verringere die Gefahr jedoch. (APA/AP)

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