WKÖ-Kritik an IHS: Institut bremst KMU-Förderung

7. Juni 2006, 14:21
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IHS-Chef Felderer hatte vor einer möglichen Überförderung des Mittelstandes gewarnt - "kontraproduktiv", wie WKÖ-General Mitterlehner meint

Wien - Scharfe Kritik an der von IHS-Chef Bernhard Felderer präsentierten Studie über die Förderung von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) übte am Freitag der stellvertretende Generalsekretär der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), Reinhold Mitterlehner. Zum Glück für die KMU bestimme Felderer nicht darüber, ob ein Mittelstandspaket geschnürt werde oder nicht, so der WKÖ-General.

Während in Brüssel die europäischen Staats- und Regierungschefs über Förderungs- und Entlastungsmaßnahmen gerade für kleine und mittlere Unternehmen beraten, und die Regierung an einem Mittelstandspaket arbeitet, um Wachstum und Beschäftigung anzukurbeln, gerade zu diesem Zeitpunkt warne Felderer vor einer möglichen Überförderung des Mittelstandes. Das sei kontraproduktiv. Der IHS-Chef schätze die Bedürfnisse der KMU völlig falsch ein und übersehe ihre Bedeutung als Job-Motor und Steuerzahler für den Standort Österreich, hieß es. (APA)

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