Kaffeeklatsch

25. Oktober 2006, 17:03
posten

Attila Kamarad - vertrat lange, nomen est omen, im Sozialdemokratischen Wirtschaftsverband die Wiener Cafetiers

Attila Kamarad (3 S 46/06v, HG Wien) vertrat lange, nomen est omen, im Sozialdemokratischen Wirtschaftsverband die Wiener Cafetiers, wobei ihm auch sensationelles gelungen ist. Vor einem Jahr konnte er sogar Maximilian K. Platzer (Café Weimar bei der Volksoper) vom ÖVP-Wirtschaftsbund vom Wiener Wirtschaftskammer-Kaffeehäuser-Obmannsessel verdrängen.

Der Rund-um-die-Uhr-Einsatz für die Kollegen hatte ihn allerdings nicht nur von seiner Familie, sondern auch von seinem Betrieb zu oft fern gehalten. Das hatte Folgen und jetzt soll sein Café bei der Triesterstraße mit einem Zwangsausgleich saniert werden. Schneller hatten seine Verbands-Freunde reagiert, die ihm einen Tag nach Eröffnung des Verfahrens nahe gelegt hatten, seine Funktionen abzugeben.

Jeder Konkurs schmerzt, besonders wenn er so nestroysche Dimensionen hat wie der von

Karl Hobel (9 S 22/04i, LG Krems an der Donau), der 7,765361 Prozent verteilen wird und Tischler ist. (Harry Kain, DER STANDARD, Print-Ausgabe, 20.3.2006)

Share if you care.