Letzte Chance dabei

21. Juli 2006, 12:35
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Diesels New Art-Wettbewerb jetzt auch in Österreich - In Kooperation mit dem STANDARD

Im modernen Mäzenatentum globalisierter Unternehmen steht Kunstförderung nach wie vor an oberster Stelle. In keinem anderen Bereich ist die Gewinnung symbolischen Kapitals so eng mit den Gesetzen der Ökonomie geknüpft. Zwar ist es in erster Linie eine Ökonomie der Aufmerksamkeit, auf die die Unternehmen setzen, doch auch diese schlägt sich mittelfristig in klingender Münze wieder - und das natürlich auch im Modebusiness.

So schrieben Unternehmen wie etwa Hugo Boss eigene Kunstpreise aus (alle zwei Jahre vergeben und mit 50.000 US-Dollar stattlich dotiert), so betreiben Labels eigene Foundations (Prada) oder eigene Kunsträume (Louis Vuitton). Wieder andere setzen dagegen auf die Kunstproduktion selbst, Benetton betreibt etwa eine eigene "Fabrica", in der sich mitten in der venezianischen Pampa junge, kreative Geister austoben, Diesel schreibt seit einigen Jahren neben jenem für Modedesign (It's) auch eigene Kunstwettbewerbe aus.

Vier verschiedene Kategorien

Diesel New Art nennt man sie, und in den skandinavischen Ländern werden sie bereits jetzt zu den wichtigsten Kunstwettbewerben gerechnet. Jetzt wird Diesel New Art in Kooperation mit dem STANDARD auch nach Österreich und Slowenien gebracht. Vier verschiedene Kategorien - Aktionskunst, Malerei, digitale Arbeiten und Fotografie - stehen den Bewerbern offen, Beschränkungen, wer mitmachen kann, gibt es keine. Nach der Einreichphase, die bis 15ten Juni gehen wird, bestimmt eine Jury (Betonsalon-Direktor Georg Leutner, Kuratorin Sonja Traar, Fotograf Raphael Just und STANDARD-Moderedakteur Stephan Hilpold) einen Gewinner in jeder Kategorie. Sie werden exklusiv in dieser Zeitung vorgestellt, erhalten jeweils 2000 Euro Preisgeld und sind bei der Ausstellung zum Wettbewerb dabei, die neben Wien, in Kopenhagen, Oslo und Stockholm gezeigt wird. Darüber hinaus wird ein Katalog zum Wettbewerb erscheinen, in dem eine Auswahl der international eingereichten Arbeiten aufgenommen wird.

Im vergangenen Jahr nahmen über 1800 Künstler aus 43 Ländern am Wettbewerb teil. Insgesamt wurden über 3500 Arbeiten eingereicht.
(Der Standard/rondo/24/03/2006)

Nähere Informationen:
Diesel oder direkt bei Lisa Koestl
Tel.: 1/7488960-25
oder Email
  • In den skandinavischen Ländern gehört Diesel New Art zu den wichtigsten Kunstwettbewerben.
    foto: diesel new art

    In den skandinavischen Ländern gehört Diesel New Art zu den wichtigsten Kunstwettbewerben.

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