OptimistInnen leben länger

16. Juli 2006, 18:59
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Lebensdauer nur zu 25 Prozent genetisch bestimmt - Studien belegen gesunden Lebensstil und Optimismus als Jungbrunnen

Hamburg - Regelmäßigkeit, ausgewogene Ernährung und besonders eine positive Einstellung sind die besten Garanten für ein langes und gesundes Leben. So lautet das Fazit wissenschaftlicher Studien, die die Frauenzeitschrift "Für Sie" zusammengefasst hat. Schwedische Forscher fanden heraus, dass die Lebensdauer nur zu 25 Prozent genetisch bestimmt ist. Der Rest hängt davon ab, wie wir mit uns umgehen.

Überlastung schadet

Konstante Arbeits- und Schlafenszeiten, feste Gewohnheiten und Regelmäßigkeit verlängern danach das Leben. Dies zeigte sich bei der so genannten Klosterstudie von Professor Marc Luy von der Universität Rostock. Diese ergab, dass Nonnen und Mönche überdurchschnittlich alt werden. Der Grund: Stress und permanenter Zeitdruck, der tägliche Kampf mit immer neuen Sorgen sind kein Thema im Kloster. Überlastung hingegen ist ein Hauptauslöser für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Gesunde Ernährung

Auch die richtige Ernährung ist wichtig. So leben auf der japanischen Insel Okinawa die meisten Greise mit einem Durchschnittsalter von über 90 Jahren. Ihr Speiseplan besteht vorwiegend aus Fisch, Gemüse und Sojaprodukten. Und: Die Menschen auf Okinawa essen kalorienreduziert, täglich rund ein Drittel weniger als die herkömmliche Ration von ungefähr 2.300 Kilokalorien.

Positives Denken

Ein anderer "Jungbrunnen" ist eine positive Lebenseinstellung: Eine Langzeitstudie aus den Niederlanden mit über 1.000 Senioren ergab, dass optimistische Menschen nicht nur mehr vom Leben haben, sondern auch länger leben. Der vermutliche Grund für das niedrigere Sterberisiko: Optimisten können besser mit Problemen umgehen. Wer negativ denkt, begünstigt die Entstehung von Krankheiten. (APA/dpa)

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    OptimistInnen können angeblich besser mit Problemen umgehen.

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