Meningitis: Kleinkind stirbt im Burgenland

24. März 2006, 10:25
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Meningokokken-Stamm bei Hauptschüler in Jennersdorf festgestellt

Eisenstadt - Nach dem Tod eines 18 Monate alten Mädchens im Burgenland am Mittwoch, hat die Obduktion ergeben, dass das Kind an einer von Meningokokken ausgelösten Blutvergiftung gestorben ist berichtet das Onlineportal orf.at. Das Kind aus Klostermarienberg (Bezirk Oberpullendorf) ist am Mittwoch auf dem Weg ins Krankenhaus gestorben. Der praktische Arzt hatte zuvor den Notarzt verständigt, als man das Mädchen mit auffälligen Symptomen zu ihm brachte.

Da das Krankenhaus Oberpullendorf über keine Kinderstation verfügt, sollte das Kleinkind nach Oberwart geflogen werden. Trotz Reanimation durch den Notarzt konnte es jedoch nicht gerettet werden.

Personen, die in den vergangenen sieben Tagen Kontakt zu dem Kleinkind hatten, werden mit einem Medikament prophylaktisch behandelt. Um kein Risiko einzugehen, werde der Kindergarten bis einschließlich Montag gesperrt.

Hauptschüler wird in Graz behandelt

Ein an Meningitis erkrankter Schüler der Hauptschule Jennersdorf wird zur Zeit in einem Grazer Spital behandelt. Laut Auskunft der Amtsärztin habe der Schüler sowohl eine Hämophilusinfektion als auch einen seltenen Meningokokken-Stamm, sagte der Schularzt gegenüber dem ORF Burgenland. Laut dem Mediziner sei "eigentlich keine Ansteckungsgefahr gegeben", von 350 Schülern blieben heute zehn dem Unterricht fern. (APA)

hat die Obduktion ergeben, dass das Kind an einer von Meningokokken ausgelösten Blutvergiftung gestorben ist
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