Vogelgrippe-Verdacht in Oberösterreich und Wien

28. März 2006, 16:20
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Wieder ein Schwan an der Alten Donau - Betroffen sind auch Bezirke Perg und Schärding am Inn

Wien - Erstmals gibt es seit Mittwoch auch bei zwei in Oberösterreich gefundenen toten Wildvögeln den konkreten Verdacht auf Vogelgrippe. Das teilte die Veterinär-Landesrätin Silvia Stöger mit. Betroffen sind die Bezirke Perg und Schärding am Inn. Auch aus Wien wurde am Mittwoch ein neuer Vogelgrippe-Verdachtsfall gemeldet.

Wildente vom Innufer und toter Schwan aus Sarmingstein

Erstmals gibt es seit Mittwoch auch bei zwei in Oberösterreich gefundenen toten Wildvögeln den konkreten Verdacht auf Vogelgrippe, teilte die Veterinär-Landesrätin Silvia Stöger mit. Betroffen sind die Bezirke Perg und Schärding am Inn. Die entsprechenden Schutz- und Überwachungszonen wurden angeordnet.

Eine tote Wildente vom Innufer und ein toter Schwan aus dem Ortsgebiet von Sarmingstein wurden vom AGES-Referenzlabor Mödling als positiv befundet. Die offizielle schriftliche Bestätigung steht allerdings noch aus.

Schutz- und Vorsorgemaßnahmen eingeleitet

Landesrätin Stöger betonte, dass absolut keinerlei Grund zu Panik bestehe. "Es wurden sofort alle Schutz- und Vorsorgemaßnahmen eingeleitet." Das Gesundheitsministerium werde noch am Mittwoch entsprechende Schutz- und Überwachungszonen rund um die Auffindungsorte erlassen. Unter anderem werden Beschränkungen für den Transport von Geflügel eingeführt.

Wieder ein Schwan an der Alten Donau

In Wien gibt es den zweiten Vogelgrippe- Verdachtsfall. Am 16. März wurde erneut ist ein Schwan aus dem Wasserpark an der Alten Donau im Bezirk Floridsdorf gefunden. Es besteht der Verdacht, dass er mit dem für Menschen gefährlichen H5N1-Virus infiziert sein könnte, hieß es am Mittwoch in einer Rathaus-Ausendung.

Proben des Tiers werden nun zur genaueren Untersuchung an das EU-Referenzlabor nach Weybridge gesandt. Der Wasserpark wird wieder gesperrt, eine Schutzzone für den 21. und 22. Bezirk soll eingerichtet werden. Überdies soll ganz Wien zur Überwachungszone erklärt werden, erklärte Stadträtin Wehsely.(APA)

Hotline des Gesundheitsministeriums: [TEL] 050 555-666
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