Neue Taurus-Lok der ÖBB von Bundesregierung auf "Europa" getauft

30. März 2006, 09:16
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Kein Lokwechsel an den Grenzen 50 neue Triebwagen bis Ende 2007 im Einsatz

Wien - Sie ist neu, bunt, 87 Tonnen schwer, 9.000 PS stark - und heißt seit heute offiziell "Europa": Die neue Taurus 3-Lok der ÖBB wurde am Wiener Südbahnhof von Bundeskanzler Wolfgang Schüssel, Außenministerin Ursula Plassnik, Verkehrsminister Hubert Gorbach und ÖBB-Vorstand Martin Huber feierlich getauft. Bis Ende 2007 sollen weitere 49 Stück der High-Tech-Loks ungehindert quer durch den Kontinent kreuzen.

Mit der neuen "Mehrsystemlokomotive" wird es erstmals möglich sein, Transporte in Eisenbahnnetze mit Gleichstromversorgung quer durch Europa durchzuführen - ohne Lokwechsel an den Grenzen.

Der Verkehrsträger Schiene gehöre in Europa weiter mobilisiert, bekräftigte der Verkehrsminister. Die ÖBB seien für den immer stärkeren Wettbewerb "gut gerüstet". Huber betonte, dass die Entwicklung und Produktion der Taurus 3-Loks "70 Prozent österreichische Wertschöpfung" gebracht habe. In der ersten Phase wird das kraftvolle Schienenfahrzeug vorwiegend in Österreich, Slowenien und Italien zum Einsatz kommen. (APA)

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    Außenministerin Ursula Plassnik und Verkehrsminister Hubert Gorbach in der neuen Europa-Lok

  • Die neue Taurus 3-Lok der ÖBB wurde am Wiener Südbahnhof von Bundeskanzler Wolfgang
Schüssel, Außenministerin Ursula Plassnik, Verkehrsminister
Hubert Gorbach und ÖBB-Vorstand Martin Huber getauft

    Die neue Taurus 3-Lok der ÖBB wurde am Wiener Südbahnhof von Bundeskanzler Wolfgang Schüssel, Außenministerin Ursula Plassnik, Verkehrsminister Hubert Gorbach und ÖBB-Vorstand Martin Huber getauft

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