GPS-Überwachung von Objekten via Internet

30. März 2006, 10:24
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Kleine Sendeeinheiten übermitteln Positionsdaten via GPRS

Das Unternehmen mobileObjects AG hat eine sehr flexible GPS-Ortungslösung präsentiert, die eine zentrale Standortabfrage über das Internet bietet. Ein kleiner Sender übermittelt dabei via GPRS die Positionsdaten an einen Server. "Von jedem Rechner mit Internetzugang kann der Standort der einzelnen Sender abgefragt werden. Die Darstellung ist entweder auf einer Landkarte oder in der Google-Earth-Software möglich", erklärt Kurt Tennstädt, Sprecher von mobileObjects AG, im Gespräch mit pressetext.

Kundenwunsch

Die Sendeeinheiten werden je nach Kundenwunsch gefertigt und richten sich an Unternehmen, die verschiedene mobile Objekte abwechselnd und flexibel orten möchten. "Die Sender können in beliebiger Größe angefertigt werden, wobei sich diese vor allem an der Ausführung des Akkus und der Antenne orientiert", so Tennstädt. Der Vorteil dieser Maßanfertigung ist dass sie ohne Montage, Verkabelung und Anschlüsse verwendet werden kann. Zudem benötigt der Sender keine externe Stromversorgung. Dies übernimmt der wieder aufladbare Akku.

"Der Benutzer kann mit der GPS-Lösung jederzeit feststellen, wo sich sein Vorführwagen, Oldtimer, Boot, ein anderes Fahrzeug oder ganz allgemein ein beweglicher Gegenstand befindet und auf welchem Weg er dorthin gelangt ist" erläutert Tennstädt die Anwendungsmöglichkeiten. Eine spezielle Version werde für Altenheime angeboten, die den kleinen Sender ihren Mietern bei Ausflügen mitgeben können. Zusätzlich zur Ortung und Anzeige des Wegs überwacht das System die Region, in der sich der Sender befindet. Verlässt dieser einen definierten Bereich oder erreicht er eine individuell festgelegte Region, gibt es automatisch eine Alarmmeldung per SMS oder Email auf dem PC des Anwenders.

Die Sender können auf spezielle Anwendungen hin gebaut werden. So sind etwa wasserdichte Ausführungen ebenso möglich wie die Verarbeitung von säurefesten Materialien für einen optimalen Schutz. Preislich sind die Geräte ebenso individuell gestaltet. Bis zu 700 Euro kann eine Sendeeinheit kosten, jedoch dann schon in der Luxusausführung.(pte)

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