HP beendet Rechtsstreit um schadhafte Rechner

30. März 2006, 10:16
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KonsumentInnen beschwerten sich, dass Computer bei normalem Betrieb plötzlich "einfroren"

Ein Bezirksrichter hat nun die Beilegung des Rechtsstreits zwischen dem Computerkonzern Hewlett-Packard (HP) und klagenden KonsumentInnen vermeldet. Die KundInnen hatten geklagt, da ihre HP-Rechner bei normalem Gebrauch immer wieder "einfroren".

Einigung

Der U.S. Bezirksrichter John Corbett O'Meara aus Bay City, Michigan, bestätigte, dass eine Einigung bereits am 16. März erzielt wurde. Der Vergleich bietet den KundInnen nun unterschiedliche Möglichkeiten der Wiedergutmachung an - von Barzahlungen bis hin zu Ermässigungen. Andere Verfahren in den Bundesstaaten Michigan, Kalifornien und Illinois, stehen noch an, so die Nachrichtenagentur Bloomberg.

Keine Ruhe mit dem Pavillion

Die KundInnen beschwerten sich über ihre eingefrorenen Pavillion-Rechner. Schuld daran sei, so eine Mitteilung "ein defektes Motherboard, das dazu führt, dass der Computer regelmäßig aufhört zu arbeiten oder hängen bleibt beziehungsweise einfriert". KundInnen, die ein bestimmtes Pavillion-Modell erworben haben, werden nun eine Kombination aus Geldzahlung und Rabatten erhalten. Ein offizielles Statement von HP gibt es derzeit noch nicht.(red)

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