Festspiele bitten um Geld

17. Juli 2006, 12:48
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Mit Erfolg: Fundraising-Aktion für Sanierung des Festspiel- und Kongresshauses brachte bisher 2,8 Millionen Euro ein

Bregenz - Die Fundraising-Aktion der Bregenzer Festspiele hat bisher 2,8 Mio. Euro eingebracht. Das hat am Dienstag Festspiel-Präsident Günter Rhomberg in einer Aussendung bekannt gegeben. Rhomberg zeigte sich zuversichtlich, im "Endspurt" bis zur Neueröffnung des sanierten Festspielhauses am 7. Juli noch auf die vereinbarte Summe von 3,5 Mio. Euro zu kommen.

Das Bregenzer Festspiel- und Kongresshaus wird seit Ende August vergangenen Jahres um einen Maximalbetrag von 40 Mio. Euro generalsaniert und erweitert. Der limitierte Finanzrahmen soll allerdings nicht völlig ausgeschöpft werden. 35 Mio. Euro werden von Bund, Land und Stadt Bregenz zur Verfügung gestellt, für den Rest müssen die Bregenzer Festspiele selbst aufkommen. "Die Bregenzer Festspiele haben sich verpflichtet, einen Betrag von mindestens 3,5 Mio. Euro beizusteuern. Wir sind auf einem sehr guten Weg und haben sehr große Unterstützung und Solidarität erfahren", sagte der Festspiel-Präsident.

Möglichkeiten zur Unterstützung

Um die versprochene Summe aufbringen zu können, haben die Bregenzer Festspiele im November 2004 eine Fundraising-Kampagne gestartet. Diese beinhaltet unter anderem ein Donatoren-Modell in den Abstufungen 100.000, 50.000 und 25.000 Euro, aber etwa auch einen "Sanierungs-Euro" pro verkaufter Festspiel-Karte, den die Besucher freiwillig bezahlen können. Seit zwei Wochen läuft eine "Sesselpaten"-Aktion, bei der um 700 Euro für sieben Jahre lang die symbolische Patenschaft für einen der neuen Sessel im großen Saal des Bregenzer Festspielhauses übernommen werden kann. 270 der 700 Sessel sind bereits vergeben.

Die Wiedereröffnung des 26 Jahre alten Hauses ist für 7. Juli geplant, rund zwei Wochen vor dem Start der Festspiele (19. Juli bis 20. August). Die Umbauarbeiten liegen genau im Plan. Als Spiel auf dem See steht heuer die Wiederaufnahme von Verdis "Troubadour" auf dem Programm. (APA)

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