Dritter Mensch in Ägypten an H5N1 erkrankt

28. März 2006, 16:20
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Neue Krankheitsherde in Israel entdeckt

In Ägypten ist ein weiterer Mensch an dem gefährlichen Virus H5N1 erkrankt. Die 30-jährige Frau aus einem Dorf im Verwaltungsbezirk Kaljubija werde auf der Intensivstation im Abbassija-Krankenhaus in Kairo behandelt, teilte Gesundheitsminister Hatem el Gabali am Montag mit. Ihr Gesundheitszustand sei stabil. Die Frau hatte demnach trotz eines Verbots der Behörden ihr Geflügel durch Genickbruch geschlachtet.

Am Samstag war eine Frau aus der gleichen Provinz der Vogelgrippe erlegen. Auch ein 28-jähriger Mann, der ebenfalls aus Kaljubija stammt, ist an dem gefährlichen Virus erkrankt; den Behörden zufolge geht es ihm aber gut. Damit sind bisher insgesamt drei Menschen in Ägypten an der Vogelseuche erkrankt.

In Israel wurde unterdessen in zwei weitere Ortschaften vermutlich das H5N1-Virus entdeckt. Im Kibbuz Nir Os und in dem Dorf Amei Os im Süden des Landes nahe der Grenze zum Gazastreifen seien Zuchtbetriebe von Puten und Hühnern offenbar infiziert. Bisher waren vier Krankheitsherde entdeckt worden. Am Wochenende hatten die israelischen Behörden mit der Keulung von rund 400.000 Zuchtvögeln begonnen. (APA/AFP)

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