OÖ: Rätselhafter "Train-Man" soll aus Moldawien stammen

22. März 2006, 09:04
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Angaben werden überprüft - Mann habe zu sprechen versucht, aber nichts sagen können

Wels - Der rätselhafte "Train-Man", der vor einigen Tagen im Zug in Wels in Oberösterreich aufgegriffen worden war, machte erstmals Angaben zu seiner Person. Demnach soll er aus Moldawien stammen. Mehr gab er aber vorerst nicht preis. Das berichtete Heide Klopf von der Sicherheitsdirektion Oberösterreich am Montag im ORF-Radio Oberösterreich.

Der Mann habe zwar zu sprechen versucht, habe aber nichts sagen können, erklärte Klopf. Er soll auf einem Zettel sein Geburtsdatum aufgeschrieben haben sowie, dass er aus Moldawien stamme. Diese Angaben seien den dortigen Behörden mit dem Ersuchen um Überprüfung übermittelt worden. Fragen, wann er Moldawien verlassen habe, wie er nach Österreich gekommen und wie lange er hier gewesen sei, beantwortete er nicht.

Verwirrt

Der Unbekannte, der keine Dokumente bei sich hatte und kein Wort sprach, war vor rund einer Woche am Hauptbahnhof in Wels aufgegriffen worden. Der offenbar verwirrte Mann war dem Zugpersonal aufgefallen, als er mit der Bahn zuerst von Linz nach Salzburg und anschließend wieder zurück gefahren ist. Die Bahnbediensteten verständigten die Polizei. Er wurde vorläufig in die Psychiatrische Klinik Wels gebracht. Die Ärzte vermuten, dass er traumatisiert ist.

Der Mann ist zirka 25 bis 35 Jahre alt, 1,85 Meter groß, schlank und hat schwarze Haare und braune Augen. Er trug Jeans, ein blaues Kurzarm-T-Shirt, braune Lederschuhe Größe 44 der Marke "Ecco" und eine blaue Trekkingjacke der Marke "Wildebeast" mit roter Fleece-Innenseite. (APA)

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