Navigationsgeräte für jeden Zweck

28. März 2006, 10:19
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GPS-Empfänger verwandeln Handys oder PDAs in preiswerte Navigatoren - Im Auto bietet allerdings ein fest eingebautes System mehr Sicherheit

Ein GPS-Empfänger und die passende Software verwandeln Handys oder PDAs in preiswerte Navigatoren. Im Auto bietet allerdings ein fest eingebautes System mehr Komfort und Sicherheit, so das Computermagazin c't in der aktuellen Ausgabe.

"Doch nicht jedes Handy läuft mit jeder Freisprecheinrichtung und Navigationssoftware"

Wer günstig navigieren, telefonieren sowie Termine und Adressen verwalten will, ohne einen Gerätepark mit sich herumzuschleppen, kann zu einem Handy mit integriertem GPS-Emfänger greifen. "Doch nicht jedes Handy läuft mit jeder Freisprecheinrichtung und Navigationssoftware", erläutert c't-Redakteur Oliver Lau. "Außerdem muss man mit kleinen Displays und umständlicher Bedienung klarkommen." Eine umfangreichere Softwareausstattung und ein größeres Display bieten PDAs. Wen die Funktionsfülle dieser Kleincomputer abschreckt, der greift stattdessen zu einem Plug-and-Play-Gerät, das genauso handlich, aber erheblich leichter zu bedienen ist.

Teuer

Festeinbaulösungen zur Navigation sind zwar deutlich teurer (erst recht die vom Hersteller als Option erhältlichen), bieten aber für Vielfahrer diverse Vorteile: Sie integrieren Navigation, Radio und Telefon nahtlos in ein Bedienkonzept, bieten große Displays, schnelle Routen(neu)berechnung, mehr Karten-Details und Extrafunktionen wie Stau-Umfahrung. Lücken beim Satellitenempfang in Tunnels oder Häuserschluchten überbrücken sie - unmerklich für den Fahrer - durch Weg- und Richtungsinformation aus der Auto-Elektronik.

Praktisch sind auch eingebaute Reiseführer oder MP3-Player

Aktuelle Geräte sprechen gar einzelne Straßennamen aus, statt simple Abbiegehinweise wie "gleich links" zu geben. Praktisch sind auch eingebaute Reiseführer oder MP3-Player. Von anderen Zusatzfunktionen sollte man sich hingegen nicht beeindrucken lassen: Manche Hersteller werben mit 16 Kanälen für einen besseren GPS-Empfang. Mehr als zwölf Satelliten kann man aber selbst anguten Tagen nicht nutzen - und zwölf Empfangskanäle hat heutzutage jeder GPS-Empfänger. Weit eher ein Kriterium für die Kaufentscheidung sollte sein, ob das Gerät mit dem neuen GPS-Chip Sirf-Star-III ausgestattet ist, der Satellitensignale auch unter schlechten Bedingungen empfängt.(red)

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