Malkovich dreht Lagergeschichte in St. Petersburg

19. März 2006, 19:48
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"In Transit" über ein sowjetisches Lager für deutsche Kriegsgefangene

Moskau - US-Filmstar John Malkovich dreht derzeit an Originalschauplätzen bei St. Petersburg den Film "In Transit" über ein sowjetisches Lager für deutsche Kriegsgefangene 1946. Unter der Regie des bisherigen Dokumentarfilmers Tom Roberts stünden auch die deutschen Schauspieler Daniel Brühl ("Goodbye Lenin") und Thomas Kretschmann ("Der Pianist") vor der Kamera, teilte die Produktionsfirma Thema Productions mit.

Der Film nach wahren Ereignissen erzählt davon, wie deutsche Wehrmachtssoldaten nach der erbarmungslosen Belagerung Leningrads im Zweiten Weltkrieg als Gefangene in die Stadt zurückkehren. Sie werden bewacht von russischen Soldatinnen, in denen der Wunsch nach Rache und Mitleid mit den Gefangenen miteinander ringen. Ein KGB-Oberst (Malkovich) entlarvt einen Nazi-Verbecher (Brühl), während sich ein deutscher Offizier (Kretschmann) in eine russische Krankenschwester (Wera Farmiga) verliebt.

"Es ist eine Geschichte über Vergebung und den Triumph des menschlichen Geistes", sagte der russische Produzent Michail Dunajew über die internationale Koproduktion. Ein ähnlicher Film läuft bereits in den russischen Kinos. "Polumgla" (Halbdunkel) erzählt die Geschichte deutscher Kriegsgefangener in einem Dorf in Nordrussland.(APA)

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