China: 27 Bergarbeiter in überflutetem Kohlebergwerk vermisst

20. März 2006, 16:37
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Ein Arbeiter tot geborgen

Peking - Nach einem Wassereinbruch in einer Kohlegrube in Nordchina sind 27 Bergarbeiter vermisst. Ein Mann wurde am Samstag von den Rettungskräften tot geborgen, meldete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua am Sonntag. Über den Verbleib der anderen Arbeiter sei nichts bekannt. Die Grube in der Provinz Shanxi sei trotz einer ausgelaufenen Sicherheitslizenz betrieben worden. Die chinesische Bergbauindustrie gilt als die gefährlichste der Welt. Im vergangenen Jahr kamen bei Grubenunglücken in China beinahe 6.000 Menschen ums Leben. (APA/Reuters)
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