Brüssel: Geiselnahme in Hotel unblutig beendet

20. März 2006, 16:37
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Nach zwanzig Stunden - Mann wollte auf Herzkrankheit seiner zweijährigen Tochter hinweisen

Brüssel - Die belgische Polizei hat am Sonntag nach 20 Stunden eine Geiselnahme in einem Brüsseler Hotel beendet. Dort hatte sich ein 55-jähriger Mann seit Samstagnachmittag mit seiner zweijährigen Tochter in einem Hotelzimmer im 17. Stock verschanzt und damit gedroht, das Zimmer in die Luft zu sprengen.

Wie die Polizei mitteilte, wurden aber kein Sprengstoff odere andere Waffen gefunden. Das Kind wurde danach von Ärzten untersucht und schien unverletzt. Der Mann forderte eine Behandlung durch einen Spezialisten für seine zweijährige Tochter, die an einer Herzkrankheit leidet.

Die Mutter des Kindes lebt in Polen. Das Hotel und zwei nahe gelegene Gebäude waren nach Beginn der Geiselnahme am Samstag evakuiert worden. (APA/AP)

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