Dominierende Schwäne

24. März 2006, 09:36
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Basketball: Gmunden siegte im Spitzenspiel klar gegen Traiskirchen - Erster Plyoff-Sieg für St. Pöltner Haie

Gmunden - Österreichs Basketball-Meister Allianz Swans Gmunden hat am Sonntag in souveräner Manier das Spitzenspiel der 7. Hauptrunde in der Herren-Bundesliga (ÖBL) für sich entschieden. Der Tabellenführer kam gegen die vorübergehend auf Platz zwei vorgerückten Traiskirchen Lions mit 106:84 zu seinem 25. Saisonsieg in 29 Ligaspielen.

Gmunden führte die Vorentscheidung gegen Traiskirchen im dritten Viertel herbei, als Topscorer trat einmal mehr ÖBV-Nationalspieler De'Teri Mayes mit 32 Punkten in Erscheinung. "Nach durchwachsener Leistung vor der Pause waren wir in der zweiten Hälfte souverän", resümierte Swans-Manager Harald Stelzer. Den Niederösterreichern merkte man das Fehlen von Guard Joey Vickery auf Grund eines Mittelfußknochen-Bruchs an.

Ihren ersten Sieg im Meister-Playoff feierten hingegen die St. Pöltner Haie. Der ehemalige Serienmeister setzte sich trotz einiger verletzungsbedingter Ausfälle im Duell zweier Aufsteiger gegen Feldkirch klar 104:71 (56:38) durch. In der Rebound-Statistik waren die Niederösterreicher mit 34:20 klar überlegen. Im Aufstiegs-Playoff vergrößerten die Dukes Klosterneuburg ihre Chancen auf den Klassenerhalt mit einem 77:65-Sieg bei den Basket Clubs of Vienna.

Oberwart wahrt Halbfinalchance

Vizemeister Oberwart Gunners hatte am Samstag seine Chance auf eine Qualifikation für das Halbfinale gewahrt. Die Burgenländer bezwangen die Wörthersee Piraten auswärts 75:72 (47:42) und übernahmen damit vorübergehend Platz vier von WBC Kraftwerk Wels. Die Oberösterreicher gastieren erst am Montag beim Tabellenzweiten Superfund Bulls Kapfenberg.

Oberwart kontrollierte die Partie in Kärnten vor der Pause, lief im Schlussviertel aber noch einmal in die Gefahr einer Niederlage. Der amtierende Cupsieger, der äußerst schwach in die Saison gestartet war, behielt aber im Finale verdient die Oberhand. Fürstenfeld siegte unterdessen im Spitzenspiel des Aufstiegs-Playoffs gegen Mattersburg 87:73 (40:45) und ist damit weiter souveräner Spitzenreiter in der Hauptrunde 2 (H2). (APA)

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