Hochhaus-Projekt bei Schönbrunn wird überarbeitet

24. März 2006, 12:39
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Ergebnis der Visite von UNESCO-Vertretern

Wien - Die Pläne für ein Hochhaus bei Schönbrunn sind bei der UNESCO offenbar auf wenig Gegenliebe gestoßen. Laut dem Wiener Planungsstadtrat Rudolf Schicker (SPÖ) wird das Projekt überarbeitet. Dies sei das Ergebnis der Visite der UNESCO-Vertreter, betonte Schicker. Der Delegation waren Pläne für einen Turm in Meidling präsentiert worden - der in der ursprünglichen Variante 120 Meter hoch werden sollte.

Laut Schicker war das Arbeitsklima bei dem Besuch der Delegation "äußerst konstruktiv und kooperativ". Die Gutachter der UNESCO werden nun einen Bericht ihres Besuches in Wien verfassen. Danach wird das Projekt laut Schicker vom beauftragten Architekten gründlich überarbeitet werden.

Verkleinerung

Wie hoch der Büroturm nun wird, ist demnach noch nicht entschieden. "Ich gehe aber davon aus, dass 60 Meter reichen und es nicht 120 Meter sein müssen", betonte Schicker. Das Projekt solle ein "Tor zu Meidling" werden.

Kritik an Schicker kam unterdessen von der Opposition. ÖVP-Planungssprecher Alfred Hoch kritisierte, dass wichtige Entscheidungen immer häufiger an externe Gremien abgegeben werden. Die Planungssprecherin der Grünen, Sabine Gretner, betonte, dass es keinen stadtplanerischen Grund für ein Hochhaus in Meidling gebe. (APA)

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