Drei Jahre nach Kriegsbeginn weiter steigende Opferzahlen

21. März 2006, 11:31
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Genaue Zahlen kaum eruierbar: Bush spricht von mindestens 30.000 toten Irakern, Militärexperte rechnet mit 45.000 bis 75.000

Bagdad - Die genaue Zahl der Opfer, die seit Beginn der US-geführten Invasion vor drei Jahren am 20. März 2003 im Irak ums Leben gekommen sind, ist unklar. US-Präsident George W. Bush sagte im Dezember 2005, er gehe von mindestens 30.000 toten Irakern aus. Der Militärexperte Michael O'Hanlon vom Brookings-Forschungsinstitut schätzt die Zahl auf 45.000 bis 75.000 unter Einschluss der getöteten irakischen Soldaten und Aufständischen.

Laut Medienauswertung 28.900 bis 32.500 Tote

Die britische Antikriegsorganisation Body Count gab die Zahl der ums Leben gekommenen Zivilpersonen bis Ende Februar mit 28.900 bis 32.500 an - sie wertet Medienberichte aus. Laut einer Untersuchung der Vereinten Nationen kamen allein von Beginn des Kriegs im März 2003 bis Mai 2004 etwa 24.000 irakische Zivilpersonen und Soldaten ums Leben.

Laut einer Zählung der Nachrichtenagentur AP wurden bis zum Donnerstag zudem 2.311 Angehörige der US-Streitkräfte getötet. (APA/AP)

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