Opec Fund unterstützt Krebs-Projekt in Nahost

24. März 2006, 17:49
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4,8 Millionen Dollar für Hilfsprojekte

Wien - Die Opec unternimmt anlässlich des 30-jährigen Bestehens ihres Fonds für Gesundheits- und Anti-Drogen-Programme einen neuen Anlauf, diese Aktivitäten besser bekannt zu machen. Je zwei Millionen Dollar gehen an die Internationale Arbeits-Organisation und an zentralasiatische Regierungen zur Finanzierung von Aids-Prävention. Je 400.000 Dollar erhält die WHO für Gesundheitsprojekte in extrem armen Ländern Afrikas und die "König-Hussein-Krebs-Stiftung" für den Ankauf moderner Diagnose-und Behandlungsgeräte.

Für die Krebs-Stiftung unterzeichnete die jordanische Prinzessin Ghida Talal den Vertrag. Die 43-Jährige stammt aus einer libanesischen Politikerfamilie und absolvierte zunächst eine steile Karriere als Reporterin von britischen Zeitungen (z.B. "Sunday Times"). Seit 1991 ist sie mit Prinz Talal verheiratet, leitete das Pressebüro von König Hussein und ist seit 2001 Chefin der Stiftung.

Im Beisein von Opec-Generaldirektor Suleiman J. Al-Herbish erklärte sie ihr Ziel, in Amman eines der größten Krebs-Behandlungszentren aufzubauen. Im Gespräch mit dem STANDARD fügte sie hinzu, die Stiftung wolle auch in die Krebsforschung einsteigen und habe dazu auch bereits einen Vertrag mit dem National Cancer Institute in den USA abgeschlossen. Ihr Zentrum sei offen für die Behandlung europäischer Patienten. (red, DER STANDARD, Print, 17.3.2006)

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