Asoziales Verhalten

1. Mai 2006, 21:37
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Gegen den Hundekot im öffentlichen Raum hat sich eine Elterninitiative gebildet und eine Petition aufgelegt

Über Hundescheiße in der Stadt zu schreiben löst regelmäßig solche Reaktionen aus: "Ham's ka wichtigeres Thema?" (Gegenfrage: Zivilisiertes Zusammenleben in der Stadt ist kein wichtiges Thema?) Oder: "Was ham Sie gegen Hunde?" (Nichts, nur etwas gegen total rücksichtslose, unbelehrbare Hundebesitzer) Und: "Ich räum eh hinter meinem Hund auf" (Wer's glaubt). Die Hauptleidtragenden der enormen Zunahme von Hunden in der Stadt sind die Kinder. Die reale Gefährdung ist die eine Sache.

Gegen den allgegenwärtigen, ekelhaften und gesundheitsgefährdenden Dreck gerade auf Grünflächen hat sich nun eine Elterninitiative gebildet, die sich an Bürgermeister Häupl und Stadträtin Sima richtet und Klartext redet: "Die ,Hundstrümmerl-Petition' stellt nicht die Hundehaltung an sich infrage, sondern verdeutlicht den Aspekt der Verkotung öffentlicher Flächen als asoziales Verhalten. Wir begrüßen die Bemühungen der Stadt Wien, dem Problem durch technische Maßnahmen beizukommen, wünschen uns aber eine deutliche Haltung gegenüber sich asozial verhaltenden HundehalterInnen." Die Petition kann online unter www.hundekot.at, aber auch in Arztpraxen usw. unterschrieben werden. (DER STANDARD - Printausgabe, 17. März 2006)

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Die Petition kann auch online unterschrieben werden: www.hundekot.at
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    grafik: www.hundekot.at
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