Los Angeles: Eine-Milliarde-Dollar-Noten beschlagnahmt

16. März 2006, 09:09
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Höchster echter Geldschein hat Nennwert von 100.000 Dollar - Scheine sollten an Sammler verkauft werden

Los Angeles - US-Ermittler haben in der Nähe von Los Angeles 250 gefälschte Banknoten mit einem aufgedruckten Wert von je einer Milliarde Dollar beschlagnahmt. Die auf das Jahr 1934 datierten Dollarnoten trugen das Konterfei von Grover Cleveland, eines US-Präsidenten aus dem 19. Jahrhundert, und waren künstlich auf alt getrimmt, wie die US-Zollbehörde am Dienstag mitteilte. Die höchste jemals von der Fed ausgegebene Banknote hatte in Wirklichkeit einen Nennwert von 100.000 Dollar und war niemals im normalen Umlauf.

Die Fälscher würden ihren meist ausländischen Käufern derartig detaillierte Geschichten über die Herkunft der Geldscheine erzählen, dass diese es später einfach nicht glauben wollen, wenn sie als Fälschungen entlarvt würden, sagte Zollfahnder David Nehls. Über die Unverfrorenheit der Milliardenfälscher und die Gutgläubigkeit ihrer Kunden zeigte er sich dennoch verwundert: "Eigentlich müsste die Milliarden-Stückelung verräterisch genug sein - aber einige Menschen schlucken einfach alles". (APA)

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