"Heuschrecken" über Österreich - US-Investmenthaus will zukaufen

16. März 2006, 09:43
1 Posting

US-Gruppe VSS verhandelt mit heimischen Medien

Das US-Investmenthaus Veronis Suhler Stevenson (VSS) will auch unter österreichischen Medien zukaufen und verhandelt nach eigenen Aussagen darüber.

Die Belegschaft des Berliner Verlags wehrte sich 2005 gegen die Übernahme durch die Finanzinvestoren, vor denen der damalige SPD-Chef Franz Müntefering als rein profitorientierte "Heuschrecken" warnte. Inzwischen schluckten sie neben dem Berliner Verlag die "Hamburger Morgenpost".

Über Zukäufe ist VSS-Manager Johannes von Bismarck "mit mehreren im Gespräch" - nämlich Fachverlagen, Zeitungen und Radiosendern, ausdrücklich auch in Österreich. Namen nannte Bismarck nicht. "Wir sind nicht auf dem Markt", sagt Herbert Pinzolits (Sportmagazin Verlag) auf Anfrage: "Keine Kontakte" zu VSS. (Reuters, fid/DER STANDARD, Printausgabe, 15.3.2006)

Share if you care.