Die spätesten Wintereinbrüche in Österreich

21. März 2006, 12:00
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In Innsbruck lag 1956 noch im Juni Schnee

Im November sehnlich erwartet, zu Frühlingsbeginn verpönt: Späte Schneefälle gab es in der Vergangenheit immer wieder, teilweise lag in Teilen Österreichs auch noch im Frühsommer eine weiße Decke, geht aus einer Erhebung der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) für die APA hervor.

Am hartnäckigsten blieb der Schnee im Jahr 1956 in der Tiroler Landeshauptstadt liegen: Laut ZAMG-Auflistung sorgte dieser noch am 9. Juni für Ärger.

Regelmäßig war in anderen Hauptstädten auch noch im Mai Schneeschaufeln angesagt: In Klagenfurt, Bregenz und Graz waren die ersten Tage dieses Monats in den Jahren 1957 bzw. 1985 noch von der weißen Pracht geprägt.

In Wien, St. Pölten und Salzburg lag 1997 noch im April Schnee, in Linz im Jahr 1991. Auch in Eisenstadt gab es im April einen derartig verspäteten Winter. (APA)

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