Verspätungen bei Linux Distributionen

17. März 2006, 10:28
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Fedora kommt um ein paar Tage später - Ubuntu-Gründer Mark Shuttleworth schlägt Verschiebung vor

Es scheint beinahe schon eine Mode bei den diesjährigen Linux-Distributions-Releases zu sein: Nach SUSE Linux 10.1 kommen nun auch Fedora Core 5 und die neue Version von Ubuntu Linux erst mit Verspätung.

Shuttleworth

Während es bei Fedora Core 5 lediglich um fünf Tage geht - neuer Launch-Termin ist jetzt der 20. März - schlägt Ubuntu-Gründer Mark Shuttleworth eine größere Änderung am Release Plan vor: Die nächste Version mit dem Codenamen "Dapper Drake" soll sechs Wochen später als bisher geplant veröffentlicht werden.

Zentral

Als Grund dafür verweist Shuttleworth allerdings nicht auf etwaige Probleme mit dem aktuellen Entwicklungsstand der Distribution - im Gegenteil liege man sehr gut im Zeitplan - sondern auf die besondere Bedeutung der Release: Zum ersten Mal will man ein Version abliefern, die "Enterprise Qualität" bietet und über Jahre hinweg supportet werden soll. Entsprechend sei es wichtig sich die Zeit für das Aufpolieren von "Dapper Drake" zum nehmen.

Abwarten

Allerdings ist noch nicht ganz klar, ob die Ubuntu-Community diese Auffassung teilt, in den nächsten Tagen soll darüber entschieden werden, ob dem Vorschlag von Shuttleworth nachgegangen wird. (red)

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