Friedensaktivistin: Kein Europabesuch wegen Verletzungen bei Festnahme

21. März 2006, 16:07
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Arzt rät Cindy Sheehan nach Festnahme vor UN-Gesandtschaft in New York vor Reise ab

Paris - Die amerikanische Friedensaktivistin Cindy Sheehan hat ihre geplante Europareise wegen verschiedener Verletzungen abgesagt, die sie nach Angaben einer Sprecherin während ihrer Festnahme in New York vor einer Woche erlitten hat. Sheehans Arzt habe von der Reise abgeraten, erklärte Elsa Rassbach von der Organisation American Voices Abroad. Sheehan sei am Arm verletzt worden und habe möglicherweise eine Gehirnerschütterung erlitten.

Die Friedensaktivistin war am Montag in Paris erwartet worden, nach einem Besuch in Straßburg wollte sie nach Deutschland weiterreisen. Der Organisation Women Say No to War zufolge wurde sie bei ihrer Festnahme vor einer Woche von Sicherheitskräften tätlich angegriffen, als sie vor der amerikanischen UN-Gesandtschaft in New York für den Abzug der US-Truppen aus dem Irak demonstrieren wollte.

Sheehans 24-jähriger Sohn wurde im April 2004 als Soldat im Irak getötet. Die Aktivistin wurde weltweit berühmt, als sie wochenlang vor der Ranch von US-Präsident George W. Bush ausharrte. (APA/AP)

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